Unvollendet

Trotz fortschreitender Entwicklung von Diesel- und Elektroloks, deren Wirtschaftlichkeit Laufleistung, Energieverbrauch und Wartung betreffend, unternahm die DB einen letzten Versuch, die Dampflokomotive konkurrenzfähig zu machen. 1951 baute man zwei Versuchslokomotiven mit Franco Crosti Rauchgasvorwärmer. (Das Franco Crosti Prinzip: zwei Kessel, ein Erhitzer und ein Verdampfer.) Dabei wurden verschiedene neuartige Bauteile erprobt.
1955 schien der Durchbruch geschafft. Die eigenartig aussehenden Lokomotiven mit ihrem Seitenschornstein und dem blechern peitschenden Auspuffschlag benötigten 22 Prozent weniger Brennstoff. Die Energieverschwendung der Dampflokomotiven schien besiegt.
1958 – es gab eine Reihe kleinerer Unfälle auf Grund erheblicher Korrosionsprobleme in den Vorwärmer-Kesseln. Es wurde eine aufwendige Rückholaktion gestartet. Durch immer mehr steigende Energie-, Wartungs-, und Personalkosten bei weniger Laufleitung wurde 1967 die letzte Lok ausgemustert.
Es ist keine Franco Crosti Lokomotive erhalten


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